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 Betreff des Beitrags: Hilfe - Unsicherheit mit jungem Pferd
BeitragVerfasst: 02.10.2009, 07:45 
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Pferdebeobachter

Registriert: 02.10.2009, 07:28
Beiträge: 4
Wohnort: Solingen
Hallo,

ich bin 39 Jahre alt und habe vor vier Monaten nach etwa 10jähriger Pause wieder angefangen zu reiten.
Es hat am Anfang auch alles sehr gut geklappt - ich war wirklich überrascht, hatte mir den Wiedereinstieg schwerer vorgestellt.

Nun ist folgendes passiert: Vor wenigen Wochen haben wir ein neues, junges Schulpferd bekommen, es kommt von einem Händler. Es wurde in die hinterste Box gestellt und musste erstmal eine Erkältung auskurieren.

Nun wurde ich in unserer Reitstundengruppe auserkoren das Pferd zu reiten. Auch das geht am Anfang immer recht gut, in der zweiten Stundenhälfte fängt das Pferd dann an dauernd mit dem Kopf zu schlagen, was furchtbar anstrengend ist.

Aber noch schlimmer ist folgendes: Ich habe mich freiwillig gemeldet, mich etwas um das Pferd zu kümmern, weil es eben noch nicht so oft geritten wird (die Kinder dürfen ihn gar nicht reiten). Aber ich muss gestehen, dass ich etwas ängstlich und unsicher bin, weil dieses Pferd mich deutlich spüren lässt wer von uns mehr Kraft hat.

So bleibt er an drei Punkten immer stehen: Drei Meter nach der Box, kurz vor der Halle und beim Rückweg wieder vor der Box. Dann stehe ich jedesmal hilflos einem viel stärkeren "Gegner" gegenüber und schaffe es nur mit Hilfe eines anderen und auch dann nur mit Mühe und Not, ihn weiterzubewegen.

Dann lasse ich das Pferd in der Halle laufen und schon beginnen die nächsten Probleme: entweder geht er direkt ab wie eine Rakete ohne das ich eine Chance habe ihn zu halten oder aber spätestens nachdem ich ihn nach einer geführten Runde loslasse gibt er Gas. Er hat die Angewohnheit, dann mal erst ordentlich zu buckeln und kräftig nach hinten auszuschlagen und dabei hat er mich dann gestern am Arm getroffen (zum Glück ist nicht viel passiert).

Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass das alles meinen Mut nicht gerade stärkt sondern ich im Gegenteil eigentlich immer ängstlicher werde.

Aber aufgeben möchte ich auf keinen Fall, denn ich freue mich darüber, mich um ein Pferd kümmern zu dürfen (das ist als Schulpferdereiter ja oft nicht möglich) und irgendwie tut mir der Kerl auch leid, denn wenn ich nicht weitermache, dann kümmert sich wieder niemand um ihn und dann wird es ja nie leichter mit ihm.

Bitte helft mir. Wie kann ich meine Angst überwinden und vor allem: wie kann ich mich gegenüber diesem Pferd durchsetzen????

Ich freue mich auf Eure Ratschläge.

Viele Grüße,

_________________
Dani


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BeitragVerfasst: 02.10.2009, 10:54 
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Gutsbesitzer
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Beiträge: 993
Wohnort: Norddeutschland Nähe Delmenhorst
Hallo Dani,
Ist aus der Ferne natürlich immer etwas schwierig!

Wie jung ist das Pferd denn?

Mit jungen Pferden zu arbeiten erfordert sehr viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen und jeder noch so kleine Fehler wird von den jungen Hüpfern gern gnadenlos ausgenutzt!

Zu Punkt 1, dem Kopfschlagen!
Das kann verschiedene Gründe haben: Material passt nicht und drückt irgendwo nach einer Weile oder das Pferd ist schlichtweg nicht mehr konzentrationsfähig weil einfach zu jung für eine ganze Reitstunden usw.

Zum: in der Halle rennen:
Ich nehme mal an das Pferd kennt nicht viel Auslauf, denn das Rennen und Buckeln ist normal für ein Fluchttier, das längere Zeit im Stall steht.
Hier eine Besserung zu erzielen ist nur durch gutes Führtraining möglich und dazu müsstest du wirklich angstfrei und konsequent sein. Deine Unsicherheit ist es, die dem Pferd zeigt, das es dir gegenüber der Stärkere ist. Wie du diese Unsicherheit abbauen kannst ist schwer zu sagen. Ich denke es fehlt dir da einfach an Routine!
Und ich weiß wie schwer es ist, über seinen eigenen Schatten zu springen.

Wie lange arbeitest du inzwischen mit diesem Pferd?
Vielleicht müsst ihr erst noch eine richtig Beziehung aufbauen, also oft nur mal tüddeln, putzen, spazieren gehen. Das schweißt zusammen und hilft beim kennenlernen!

Das stehenbleiben und nicht weiter wollen!
Versuche doch einfach einmal eine kleine Rascheltüte mitzunehmen, aus der du vorher Leckerlies gefüttert hast. Bleibt er stehen raschel vor dir mit der Tüte. Kommt er dann mit gehe da hin, wohin du wolltest, erst dann bekommt er das Leckerlie. Bleibt er weiter stehen, gehe einen Schritt zurück stelle dich neben seinen Kopf und animiere ihn dann zum Weitergehen (aber nicht überholen lassen :wink: ).
Klingt alles einfach wenn es funktioniert, weiß ich :?

_________________
Liebe Grüße
Marion, vom
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BeitragVerfasst: 02.10.2009, 11:03 
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Pferdebeobachter

Registriert: 02.10.2009, 07:28
Beiträge: 4
Wohnort: Solingen
Hallo Marion,

danke für Deine Antwort. Die Idee mit der Rascheltüte ist gut, werde ich gleich morgen ausprobieren.

Das Pferd ist fünf Jahre alt, ich kümmere mich erst jetzt seit einer Woche um ihn.

Ich möchte gerne versuchen, in der Halle beim Freilaufen etwas "sinnvolles" mit ihm zu machen und habe mir jetzt ein Buch über Bodenarbeit gekauft.

Viele Grüße,

_________________
Dani


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.10.2009, 14:00 
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Gutsbesitzer
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Registriert: 08.08.2006, 15:50
Beiträge: 993
Wohnort: Norddeutschland Nähe Delmenhorst
Hallo Dani,

5jährig ist natürlich noch sehr jung und deshalb steht noch viel Arbeit vor dir, wenn du es weiter machst.

Das Problem wird sicher sein, das du nicht allein mit dem Pferd arbeitest, oder? Wenn doch, bist du auf dem richtigen Weg. Erkundige dich, auch lesen ist da ein guter Ratgeber! Versuche aber nicht unbedingt gleich richtige "Aufgaben" zu üben sondern versuche eine bindung zwischen dir und dem Pferd aufzubauen, also ein gegenseitiges Vertrauen und das geht nur durch kennenlernen.
Und nicht vergessen: länger als 30 Minuten wird sich das Pferd nicht konzentrieren können. Immer mit einem positiven Ergebnis aabschließen und viiiiieel Geduld mitbringen. Erzwingen kann man nichts, damit macht man nur mehr kaputt!!
Wünsche dir viel Glück, Erfolg und auch viel Freude, denn die Arbeit mit jungen Pferden macht auch sehr viel Spaß!
Und wenn du Fragen hast, dann immer wieder her damit!

_________________
Liebe Grüße
Marion, vom
www.shire-horse-gestuet.de


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.10.2009, 07:54 
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Pferdefanatiker

Registriert: 24.06.2008, 21:05
Beiträge: 47
Wohnort: Wehr
Hi!
Bist du denn alleine in der Halle oder sind da andere mit drinnen? Wenn du alleine bist, dann lass ihn doch mal frei rennen (oder machst du das? konnte es nicht so richtig rauslesen). Treib ihn ruhig auch ein wenig an, wenn er langsamer machen will, damit er sich etwas austobt. Hab ich mit meiner am Anfang auch gemacht, da musste sie nämlich zum eingewöhnen die erste Woche drinnen bleiben. Wobei du da zu zweit sein solltest, falls er sich nicht mehr einfangen lassen will ;)

Oh je,das mit dem mitlaufen kenn ich zu gut. Meine hatte des auch als ich sie bekommen hab. Das war vor fast 2Jahren, da war sie 1,5 und kannte das noch gar nicht. Grad mal so das Halfter. Hab dann auch immer mit Leckerlies gelockt und "Scheritt" gesagt und sobald sie losgelaufen ist mit Worten gelobt, paar Meter gelaufen, "Steh" gesagt, Leckerlie gegeben und überschwänglich gelobt! Das hat sehr gut funktioniert, da sie das dann verknüpft hat. Sie hat dann zwar erst gedacht, dass sie wenn sie stehnbleibt was bekommt, aber dann hab ich einfach "nein" und "Scheritt" gesagt. Nach ca. 1 Woche hat es einwandfrei funktioniert. Wobei Flower auch seeeehr schnell lernt ^^

_________________
Es gibt nichts schöneres, als von den Pferden mit einem freudigen Wiehern begrüßt zu werden und sie auf der Koppel freudig auf einen zugaloppieren und "Hallo" sagen.

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BeitragVerfasst: 04.12.2009, 23:35 
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Moderator
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Beiträge: 1726
Wohnort: nahezu im Stall ;)
Bevor Du das Pferd in der Halle laufenlässt solltest Du mehr als nur eine einzige Runde führen, da ich annehme, dass das Pferd kalt aus der Box kommt!?
Das bedeutet, mindestens 10-15 Minuten Schritt bewegen, damit sich die Gelenkschmiere erstmal bilden kann.
Wenn man kalte Pferde direkt "losknattern" lässt, kann das mitunter zu recht bösen Verletzungen führen.

Zusätzlich zum Schrittführen wäre es auch sinnvoll bei einem so energiegeladenen Pferd, erstmal abzulongieren und dann laufenzulassen, dann kannst Du ihn nach dem Schrittführen erstmal auf beiden Händen an der Longe traben und galoppieren lassen.



Generell ist es ganz wichtig, Pferden gegenüber immer sicher, entschlossen und energisch aufzutreten, denn schließlich willst Du dem Pferd gegenüber deutlich zum Ausdruck bringen, dass Du in der Rangordnung höher stehst und das Pferd einen gewissen Respekt vor Dir haben muss (alleine schon aus Sicherheitsgründen).

Auch wenn Du unsicher bist (was ja nicht schlimm ist, das sind wir alle mal), versuche, Dir das nicht anmerken zu lassen (ja, das ist schwer, das weiß ich), lasse dem Pferd nichts durchgehen und fordere alles immer so lange, bis es auch wirklich vom Pferd ausgeführt wird, dann loben und gut sein lassen, i-wann (aber nicht direkt) zur Überprüfung nochmal wiederholen.



Mal ganz offen und ehrlich:

Wenn Du erst seit vier Monaten wieder reiterlich aktiv bist, ist es nicht gerade optimal, alleine ein fünfjähriges Pferd zu betreuen, es wäre erheblich sinnvoller, erstmal auf einem erfahrenen Pferd die Basics ein bisschen aufzufrischen und erstmal wieder Vertrauen zu Pferden und der Reiterei zu fassen, außerdem muss nach einer zehnjährigen Reitpause ja auch zunächst mal das Bewegungsgefühl wieder geschulte werden.

Und wenn Du Dich schon unbedingt um dieses Pferd weiterkümmern möchtest, dann bitte doch jemanden um Unterstützung, der/die mehr Reiterfahrung, bzw. Erfahrung in der Pferdeausbildung hat.
Das ist erstens sicherer (sowohl für Dich, als auch für das Pferd) und zweitens kannst Du so auch ganz gut dazulernen.
Gibt es denn bei Dir im Stall niemanden, der da in Frage käme?

Was sagt denn eigentlich Dein/e Reitlehrer/in zu der Konstellation mit Dir und dem jungen Pferd?

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 Betreff des Beitrags: Re: Hilfe - Unsicherheit mit jungem Pferd
BeitragVerfasst: 11.12.2009, 10:46 
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Pferdebeobachter

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Hallo, hier bin ich wieder, nachdem ich mich eine Weile nicht gemeldet hatte. Habe gerade all Eure Antworten noch einmal gelesen und möchte kurz berichten:

Ich hatte mich dem jungen Pferd angenommen und ihn vor allem hin und wieder in die Halle gelassen, wenn ich das Glück hatte, diese frei anzutreffen. Mit erstmal in Ruhe Schritt führen geht gar nicht, selbst der Reitlehrer kann das Pferd an der Trense nicht halten. Wenn es in die Halle kommt geht es ab wie eine Rakete, buckelt und tritt und tobt. Leider hat er mich dabei einmal etwas unsanft am Arm getroffen, weil ich nicht schnell genug weggekommen bin.

Ich habe es dann aufgegeben, zumal ich auch einfach nicht genau weiß wie sich die Sache versicherungstechnisch verhält.

Inzwischen ist die Sachlage wie folgt: Das Pferd kommt gar nicht mehr aus der Box, durfte seit seiner Ankunft vor einigen Monaten noch nie auf die Wiese und wird jetzt auch nicht mehr bewegt. Er macht auf mich einen regelrecht depressiven Eindruck, schein resigniert zu haben, was ja auch nicht weiter verwunderlich ist.

Zu der Sachlage muss man noch folgendes sagen: Das Pferd gehört dem Stallbesitzer, einem alten Bauern (er ist alt und geht am Stock, kann also das Pferd gar nicht halten), der es für den Schulbetrieb gekauft hat. Der Reitlehrer, der die Pferde vom Bauern für den Unterricht mietet (d. h. er zahlt pro Pferd pro Stunde ein paar Euro) kann dieses Pferd aber natürlich so nicht im Schulbetrieb einsetzen. Somit fühlt sich keiner verantwortlich. Der Reitlehrer erzählte mir, dass der Bauer von ihm Geld haben wolle, wenn er das Pferd reitet, er solle also quasi dafür zahle das Pferd erst einmal reitbar zu machen...

Versteht Ihr, es ist zum heulen. Ich habe schon ernsthaft darüber nachgedacht den Stall zu verlassen, aber der Reitlehrer ist eigentlich sehr gut. Es gibt im Stall (der nicht sehr groß und nicht sehr gut besucht ist) leider auch niemanden, der mir helfen könnte. Ich habe schon mal darüber nachgedacht dem Bauern eine Beteiligung abzuschwätzen und dann mit Hilfe eines Fachmannes das Pferd zu bewegen. Allerdings würde das viel Geld kosten und nachher hätte ich denen dann das Pferd für den Schulbetrieb einsetzbar gemacht. Da kommen Herz und Verstand einfach nicht zusammen...

Was würdet Ihr denn an meiner Stelle tun? Im Augenblick versuche ich das Problem (sprich das junge Pferd) zu ignorieren und einfach meinen Unterricht zu genießen, aber gut finde ich das alles nicht.

Bin gespannt auf Eure Meinungen,
Daniela

_________________
Dani


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 Betreff des Beitrags: Re: Hilfe - Unsicherheit mit jungem Pferd
BeitragVerfasst: 11.12.2009, 11:32 
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Hallo Dani,

grausamer gehts ja wohl gar nicht mehr :cry:

Die einzige Möglichkeit die ich sehe, ist wirklich immer wieder dem Besi ins Gewissen zu reden und versuchen ihm klar zu machen, dass das, was er dem Tier da antut, dafür sorgt, dass er es bald zum Schlachter bringen kann. Wenn er Nutzen aus diesem Pferd ziehen will, muss er es erst einmal trainieren. Vielleicht macht der RL das sogar umsonst, das er dafür nicht noch zahlt ist klar.
Verstehe da aber auch den Reitlehrer nicht, dass der dann einfach so aufgibt und das Pferd so seinem traurigen Schicksal überlässt. Das ist ganz klar Tierquälerei!!!

Vielleicht kannst du zusammen mit dem RL nochmal mit dem Besi reden?

_________________
Liebe Grüße
Marion, vom
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 Betreff des Beitrags: Re: Hilfe - Unsicherheit mit jungem Pferd
BeitragVerfasst: 11.12.2009, 12:10 
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Pferdebeobachter

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Hallo Marion,

ich werde in jedem Fall versuchen heute oder morgen noch mal mit Bauern und Reitlehrer zu sprechen. Ich habe morgen eine Einzelstunde, vielleicht versuche ich da mal dass wir das junge Pferd bewegen. Wenn der Reitlehrer ihn ein paar Minuten abreitet kann man ihn eigentlich gut reiten...

Hast Du vielleicht einen Tipp wie ich das Pferd in der Halle laufenlassen kann ohne das es mich vor lauter Übermut tritt? Kann man so ein Pferd bedenkenlos für ein oder zwei Stunden alleine auf die Weide bringen, damit es mal frische Luft bekommt? Longieren kann man ihn leider gar nicht, da dreht er vollkommen ab, kennt das einfach nicht. Auch das müsste man mit einem Fachmann erst üben...

Ich würde dann auch versuchen im Stall jemanden zu finden der mir hilft. Es muss doch einfach einen Weg geben!

Bitte helft mir, Daniela

_________________
Dani


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 Betreff des Beitrags: Re: Hilfe - Unsicherheit mit jungem Pferd
BeitragVerfasst: 11.12.2009, 19:07 
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Gutsbesitzer
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Also wenn der Arme so lange eingesperrt ist wundert es ja nicht, dass er flippig ist. Und ganz alleine auf die Weide? Mehr als versuchen kann man es nicht, aber da besteht die Gefahr, dass er nur wild umher rennt weil er alleine ist und womöglich noch durch den Zaun geht, oder drüber weg..... wäre natürlich schon schöner mit einem zweiten Pferd.

Wie verhindern dass er tritt?
Ich schätze mal es ist überwiegend Übermut, kein böser Wille. Es ist natürlich schwierig da du schreibst er lässt sich nicht erst einmal ein wenig ruhig führen. Da könnte man ihn sonst etwas runter fahren lassen.
Was passiert denn wenn du ihn mit Leckerlies ablenkst oder hat er daran dann auch kein Interesse und will nur toben gehen?

_________________
Liebe Grüße
Marion, vom
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