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 Betreff des Beitrags: Reiten/Turnierreiten beruflich?
BeitragVerfasst: 30.04.2009, 16:57 
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Pferdefanatiker

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Hey!
Wollt ihr Reiten villeicht beruflich machen???


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BeitragVerfasst: 07.05.2009, 12:35 
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Ich hab es mal zu "Allgemeines übers Reiten" verschoben, weil ich finde, dass es da besser hinpasst...

Ich glaube, dass man so etwas wie man im Fernsehen immer sieht, also so Reiter wie Ludger Beerbaum und viele anderen, schlecht werden kann, wenn man nicht schon von klein auf auf einem Hof aufgewachsen ist und schon ganz früh gefördert worden ist. Es gibt im großen Sport eigentlich nur sehr wenige, die es mit eigenem Pferd und vll. auch aus einer Nicht-Reiter-Familie nach sehr weit oben geschafft haben.
Wenn ich heute die Chance hätte, gefördert zu werden, würde ich nicht nein sagen. Insgeheim würden sich das sicher viele wünschen.

Aber da ich nicht glaube, dass es dazu kommen wird, geh ich einen pferdelosen Weg ins Berufsleben und evt. kann man später mal in den Pferdebereich einsteigen, wenn man noch weiter vorangekommen ist und noch erfahrener geworden ist.
Sowas wie Pferdewirt würde ich jetzt nicht unbedingt lernen wollen, weil ich befürchten müsste, mein eigenes Pferd dadurch zu vernachlässigen und das wär nicht in meinem Interesse.

Ich möchte mir das Reiten als Hobby behalten und eigentlich ist es durch mein eigenes Pferd ja schon eine Lebenshälfte von mir geworden. Ich halte es mir mit Ehrgeiz und werde versuchen, mich immer weiter zu verbessern und weiterhin auf Turnieren unterwegs zu sein ;)

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BeitragVerfasst: 07.05.2009, 13:20 
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Pferdewirt würde ich auch nicht werden wollen, da wird man von den großen Reitern ja doch nur ausgenutzt und ist Tag und Nacht beschäftigt. Auch meine RL hat mir davon abgeraten, weil man in dem Job ja auch nichts verdient.

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Das größte Glück der Pferde, ist der Reiter auf der Erde.

Mein Pferd- mein allergrößter Schatz, du bist das Beste was mir passieren konnte!


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BeitragVerfasst: 09.05.2009, 21:16 
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Wohnort: nahezu im Stall ;)
Ein Job mit Pferden war von klein auf eigentlich immer so einer meiner größten Träume - neben z.B. dem eigenen Pferd und am besten noch dem eigenen Reitstall ;) -.

Das musste nicht unbedingt (Turnier)Reiten sein, mir war eigentlich hauptsächlich wichtig, dass ich den ganzen Tag mit Pferden zu tun haben könnte und dass mir der Job Spaß machen würde.
Als Kind/Teenie denkt man auch noch nicht so unbedingt darüber nach, welcher Job letzendlich wie viel Geld einbringt.

Irgendwann war ich dann der ultrafesten Überzeugung, dass ich Tierärztin werden würde, das passte: Meine Familie wollte mich sowieso in Richtung Medizin bringen, da ich aus einer alten Medizinerfamilie komme und meine absolute Leidenschaft waren ja nunmal Tiere und ganz speziell Pferde.
Ich habe den Traum dann auch noch ein bisschen weitergesponnen und mir überlegt, dass ich mich ja nach abgeschlossenem Studium noch auf Pferde spezialisieren könnte und dann evtl. sogar in einer Pferdeklinik arbeiten könnte.

Leider kam dann aber das ein oder andere ganz anders als geplant, aber zeitweilig habe ich wirklich mit Pferden gearbeitet, zwar nie als Tierärztin, aber als Tierarzthelferin und als Pferdewirtin in einem Galopprennstall.

Waren beides keine schlechten Erfahrungen, aber letzteres ist echt körperlich marathonartig, da gehört schon wirklich eine ganze Menge Durchhaltewillen dazu, nicht umsonst brechen die Lehre zum Pferdewirt über die Hälfte aller Lehrlinge, die damit beginnen, wieder ab (ich habe da wirklich mal Statistiken zu gesehen, schreibe also keinen Quatsch).

Der Traumjob, so wie ihn sich vermutlich viele junge Mädels vorstellen, ist er auf jeden Fall meinen Erfahrungen nach nicht.
Zumindest nicht durch und durch, natürlich kann der Job auch Spaß machen und ich habe damals auch viele positive Momente erlebt, so ist es ja nicht und in Rennställen ist alles auch nochmal einen kleinenm Tick härter ;).

Aber ich kann nur jedem raten, der ernsthaft überlegt, beruflich in Richtung Pferdewirt/in zu gehen:
Macht vorher möglichst viele Praktika in vielen verschiedenen Ställen, verschafft Euch vorher schonmal einen möglichst realistischen Eindruck in den Job und dann denkt nochmal gründlich darüber nach, ob Ihr das wirklich wollt und auch körperlich durchhaltet.

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BeitragVerfasst: 14.05.2009, 17:34 
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Pferdefanatiker
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Beiträge: 18
Meine Eltern haben einen Reiterhof und verdienen duch Rbs unser geld. Doch für mich ist das nichts. Ich erfahre ja täglich wie sehr viel Arbeit es ist und außerdem ist man sooo sehr gebunden.
Reiten soll natürlich unbedingt mein hobby bleiben und vielleicht möcht ich später mal neben bei noch Reitlehrein machen, doch erst mal möcht ich studieren!
Auch Tunierreiten wäre nichts für mich, da ich null Tuniererfahrung habe :oops: .

lg


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BeitragVerfasst: 24.10.2009, 22:05 
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Tuniergewinner

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Wohnort: Südhessen
Einen eigenen Hof mit Schul- und Pensiosbetrieb ist nun schon seit 8 Jahren mein Traum, und nach allem, was ich bisher so drüber gelesen habe, wäre wohl erstmal eine Ausbildung zum Pferdewirt Schwerpunkt Reiten am Besten.

Allerdings wird mir immer klarer, dass das, was mich erwartet, wenn ich das wirklich durchziehe, nicht mit dem übereinstimmen wird, was ich mir als sechsjährige erträumt habe.
Trotzdem kommt es für mich nicht infrage, etwas anderes zu machen, weil ich damit nicht glücklich würde-Pferde sind mein Leben, ein Bürojob geht garnicht!!
Inzwischen bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass ich am Besten erstmal abertausende Reitstunden nehme und soviel es geht an mir arbeite, um reiterlich überhaupt für diese Ausbildung infrage zu kommen. In ein, zwei Jahren werde ich auf jeden Fall auch Ferienpraktika machen, und wenn ich mein Abi fertig habe versuche ich, irgendwas "Vernünftiges" zu finden, wo die Ausbildung nicht zu lange dauert und was mich auch interessiert. Und dann mache ich meine Ausbildung zur Pferdewirtin.


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BeitragVerfasst: 25.10.2009, 01:52 
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Registriert: 23.08.2007, 14:58
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Kathy49 hat geschrieben:
Trotzdem kommt es für mich nicht infrage, etwas anderes zu machen, weil ich damit nicht glücklich würde-Pferde sind mein Leben, ein Bürojob geht garnicht!!


Du musst ja keinen Bürojob ergreifen, es gibt ja auch noch andere Jobs draußen und/oder mit Pferden als nur den der Pferdewirtin.

Habe weiter oben ja schon etwas bezüglich meiner eigenen Erfahrungen und auch bezüglich der Statistik geschrieben, letzteres würde ich glatt mal darauf zurückführen, dass es wohl einigen Mädels (und vll. auch dem ein oder anderen Jungen ;) ) so geht wie Kathy, erstmal ist es der Traumjob schlechthin, dann beginnt man die Lehre und merkt, mit welcher Knochenarbeit der vermeintliche Traumjob verbunden ist und wirft über kurz oder lang dann auch das Handtuch hin...

Aber Du gehst es ja schon etwas vernünftiger an, Kathy, indem Du Dir zunächst mal das Abi als Ziel gesetzt hast (das kann nie schaden, egal, welchen beruflichen Weg Du später mal einschlägst) und daran anschließend zunächst etwas "Vernünftiges" machen möchtest.
Und wenn Du dann wirklich immer noch das Verlangen hast, als Pferdewirtin zu arbeiten, dann bist Du vll. eine derjenigen, die den Job durchziehen ;).

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BeitragVerfasst: 25.10.2009, 12:04 
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Tuniergewinner

Registriert: 22.02.2008, 07:22
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Just_a_Dream hat geschrieben:
Kathy49 hat geschrieben:
Trotzdem kommt es für mich nicht infrage, etwas anderes zu machen, weil ich damit nicht glücklich würde-Pferde sind mein Leben, ein Bürojob geht garnicht!!


Du musst ja keinen Bürojob ergreifen, es gibt ja auch noch andere Jobs draußen und/oder mit Pferden als nur den der Pferdewirtin.


Klar, aber so spontan fällt mir keiner ein, der mich anspricht.
Aber ich denke, ich mache nach dem Abi dann erstmal was in Richtung Journalismus, obwohl ich total gerne direkt nach der Schule als PW anfangen würde, muss ich einfach noch irgendwas haben, was ich machen kann, wenn alle Stricke reißen.


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BeitragVerfasst: 25.10.2009, 12:55 
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Wohnort: hessisch by nature
Das mit dem langweiligen Bürojob kenn ich... Genau das gleiche Problem hab/hatte ich auch. Wollte eigentlich unbedingt irgendwas mit Tieren machen, aber das kommt nicht infrage, weil ich nie operieren könnte geschweige denn zusehen. Also hab ich in der Schule erst mal schon brav Bio-LK gemacht und mich mal mit der biologischen Materie beschäftigt und gemerkt, dass ich Versuche und Herumexperimentieren ganz interessant finde. Haben dann auch mal einen Ausflug zu einem großen Konzern gemacht und da einen Tag in einem echten Labor experimentiert und das hat mir gut gefallen. Also mach ich jetzt erst mal eine Ausbildung fürs Labor und was der Weg danach bringt wird man sehen und die Pferde auch ;)
Auf jeden Fall ist es nicht langweilig.

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