|
Hab i-wo hier im Forum auch schonmal was zu dem Thema geschrieben, einen ähnlichen Theard hatten wir also schonmal irgendwann...
Ich bin früher eine Zeit lang schwerpunktmäßig Isländer geritten, auch turniermäßig, bin Junge Pferde geritten, habe bei deren Ausbildung geholfen, bin Hengste geritten...
Was damals einer der ausschlaggebenden Punkte war, den Isländern den Rücken zu kehren und wieder zum Dressurreiten zurückzukehren, waren die "Trainingsmethoden", wie die jungen Pferde dazu gebracht wurden, spektakulär zu tölten, war wirklich alles andere als schön.
Gewichtsglocken sind da wirklich noch harmlos, wobei mán da natürlich auch noch etwas drunterschmieren (durchblutungsfördernde Mittelchen) kann, damit die Haut am Kronrand besonders empfindlich auf die Reibung reagiert, dem Pferd ist es dann unangenehm, die Hufe aufzusetzten und das Bein wird schnell wieder hochgerissen. So entsteht die Illusion des ach so spektakulären Tölts. Ganz skrupellose "Trainer" nehmen sich noch Gummibänder zur Hilfe, durch die eine Expander-Wirkung entsteht.
Klar gibt es in allen Disziplinen schwarze Schaafe, Dressurreiter die Rollkur-artig reiten, Springreiter, die barren...
Ich fand es auch nicht so toll, dass es bei Isi-Turnieren in erster Linie darauf ankommt, dass man ein gutes ( und somit teures ) Pferd hat und gutes Reiten eher sekundär ist.
So, jetzt können mich die Isi-Fans erschlagen .
_________________

Reiten heißt Partner sein!
|