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 Betreff des Beitrags: Ausgehungerte Pferde bei schlimmen Bedingungen
BeitragVerfasst: 08.01.2010, 01:56 
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Also ich kenne in meiner Umgebung zwei Fälle. Bei beiden stehen/standen mehrere ausgehungerte Pferde in Ställen, bei denen (wirklich) mindestens 30 cm hoher Schlamm stand. Bei einem der beiden Fälle versuchte die Besitzerin sogar Gummimatten auf den Schlamm zu stellen, damit die Pferde darüber gehen konnnten, was natürlich nicht funktionierte...
Bei einem Fall hat der Tierschutzverein die Pferde Gott sei Dank bereits abgeholt. Beim zweiten hat der Sohn unseres Reitstallbesitzers der auch einen Stall hat die Pferde in seinem Stall bzw. auf einer Alm aufgenommen, doch jetzt will sie sie wieder zurück in ihren alten Stall stellen, obwohl sie bei ihm eigentlich nie oder wenig Einstellgebühr zahlen musste und er ihr immer geholfen hat. Keine Ahnung was gegen sie weiter unternommen wird, wir können nur hoffen dass sie ihren Hof inzwischen schon ein wenig vom Gatsch befreit hat... Von beiden Fällen kenne ich Geschichten, da stellen sich bei mir nicht nur die Nackenhaare auf.
Ich kann nur hoffen, dass Menschen wie diesen zwei Pferdebesitzerinnen (die eine hat auch mehrere Hunde) von Tierschutzvereinen Einhalt geboten wird. Und wenn dies von der rechtlichen Lagen nicht möglich ist, dass den Pferden von tierliebenden Menschen unter irgendwelchen Vorwänden geholfen wird...

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Die Kunst des Reitens besteht darin, einzusehen, dass das Pferd in 99,9% nicht die Schuld an Fehlern trägt, sondern der Reiter!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausgehungerte Pferde bei schlimmen Bedingungen
BeitragVerfasst: 15.01.2010, 10:16 
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xXXxZarAxXXx hat geschrieben:
Ich kann nur hoffen, dass Menschen wie diesen zwei Pferdebesitzerinnen (die eine hat auch mehrere Hunde) von Tierschutzvereinen Einhalt geboten wird. Und wenn dies von der rechtlichen Lagen nicht möglich ist, dass den Pferden von tierliebenden Menschen unter irgendwelchen Vorwänden geholfen wird...


gibt es leider häufiger als man meinen sollte. Da hilft eigentlich nur immer wieder die Augen offen zu halten und eben zu reagieren.
man muss nicht bei jedem dünnen Pferd gleich den Tierschutz oder das Veterinäramt einschalten, kann ja bestimmte Gründe haben, warum ein Pferd mal schlimm abgenommen hat, aber bei offensichtlichen Missständen wie in o. g. Fällen muss man einfach reagieren und am besten eine Anzeige starten, denn dann ist das Amt gezwungen zu reagieren!

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Liebe Grüße
Marion, vom
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 Betreff des Beitrags: Re: Ausgehungerte Pferde bei schlimmen Bedingungen
BeitragVerfasst: 28.01.2010, 11:52 
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Shirepearl hat geschrieben:
xXXxZarAxXXx hat geschrieben:
man muss nicht bei jedem dünnen Pferd gleich den Tierschutz oder das Veterinäramt einschalten.


das ist klar, ich kenn das scho von meiner stute her, weil da im stall anfangs oft gestänkert wurde dass sie zu dünn ist. allerdings kam das halt daher, dass sie nach dem anreiten und regelmäßigen arbeiten halt stark abgenommen hat und auch relativ wenig muskeln anfangs hatte. allerdings hab ich es inzwischen geschafft sie wieder richtig schön hochzufüttern... :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausgehungerte Pferde bei schlimmen Bedingungen
BeitragVerfasst: 05.01.2011, 17:23 
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Pferdebeobachter

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Da stellt sich doch die Frage: Wo muss Tierschutz anfange, Fängt er bei vermeintlich dünnen Pferden an oder erst dann, wenn es "fast" zu spät ist.
Es ist eigentlich vergleichbar mit der SItuation in Island, Pferde werden aufgrund der wirtschfaftlichen Lage ausgesetzt, ohne Futter und bei Eiseskälte, klar sind die Menschen verzweifelt, aber Tierschutz müsste spätestens dort, wenn nicht sogar schon früher eingreifen - und es zu verhindern wissen.

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