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 Betreff des Beitrags: Vorwärts-Abwärts Problem...
BeitragVerfasst: 29.05.2009, 13:07 
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Pferdebeobachter

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Haallo :)
Ich hab ein klitzekleines Problem mit meinem Pferd, und zwar mit dem Vorwärts-Abwärts gehen und mit dem "gesunden" laufen am Zügel.
Also, mein Dicker is ein 15jähriger Hannoveranerwallach und wurde zum Springpferd ausgebildet. Springen tut er auch eins a, da gibts keine Probleme, ich hab nur ein riesiges Problem mit am Zügel laufen.
Bei mir am Stall hatte ich schon bei 4 verschiedenen Reitlehrern Unterricht und niemand hat es geschafft ihn von Anfang an Vorwärts-Abwärts gehen zu lassen und dass er an den Zügel kommt.
Fng ich an zu reiten, drückt er den Rücken runter, Kopf hoch und los geht das geeiere. Komischer Weise geht es nach ca. 30Minuten eins a, nach vielen Paraden( KEIN riegeln!! ) und Volten und alles mögliche zum locker kriegen aber ich würde ihn gerne mal von anfang an so haben.
Habt ihr da Tipps oder Erfahrungen gesammelt ?
Also wie gesagt, er KANN am Zügel gehen, er tut nur jedes mal so als könnte er es nicht. Ich habe auch schon alles ausprobiert, von Akupunktur bis Massage und vorher longieren oder laufen lassen, nichts hat wirklich geholfen.
Meint ihr das hat etwas mit dem Rücken zu tun oder ist das irgendwie einfach nur sein kleiner Kampf am Anfang mich zu fordern ? Ok, ist natürlich schwer zu beurteilen, ihr habts ja noch nie gesehen ;) Aber hoffe einfach, dass jemand einen Tipp hat für mich :)
Lieeebe Grüße :)


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BeitragVerfasst: 29.05.2009, 13:39 
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Tuniergewinner
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Reitest du rel. flott oder eher langsam?


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BeitragVerfasst: 29.05.2009, 13:42 
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Pferdebeobachter

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naja ganz normal eifgtl ;D jetzt nicht besonders langsam und ich lasse ihn aber auch nicht rennen bzw aus dem takt kommen, er hat sehr taktklare GGA und ich achte schon darauf dass er vorwärts geht, damit hab ich kein problem, er ist da nicht so faul, es geht halt einfach nur um das eine problem mit dem vorwärts-abwärts und am zügel gehen.


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BeitragVerfasst: 31.05.2009, 00:21 
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Über das Internet ist soetwas natürlich immer sehr schlecht zu beurteilen, aber als allererstes sollte ein gesundheitliches Problem ausgeschlossen werden, ist der Rücken okay, Beine okay, passt das Sattelzeug, hat er vielleicht Probleme mit den Zähnen, tut ihm sonst irgendetwas weh etc.?
Sprich: Von oben bis unten durchchecken lassen.

Wird Dein Pferd auch noch von anderen Reitern geritten, oder nur von Dir?
Falls ihn auch noch Andere reiten, wie läuft er denn da, gibt es ähnliche Probleme mit dem durch's-Genick-gehen wie bei Dir?
Haben sich die Reitlehrer, bei denen Du Unterricht genommen hast, auchmal auf Dein Pferd gesetzt, um sich ein besseres Bild von dem Problem zu verschaffen?

Wenn Du schreibst, dass es nach einiger Zeit deutlich besser wird, dann könnte es vielleicht daran liegen, dass Dein Pferd etwas steif ist, außerdem gibt es einfach Pferde, die sehr lange benötigen, um sich zu lösen, eventuell gehört Dein Wallach auch zu diesen Pferden.
Vorheriges laufen lassen, longieren etc. hat nicht geholfen, bzw. dadurch hast Du keine Besserung spüren können?
Wie wird das Pferd denn gehalten?

Wie weit bist Du denn reiterlich?

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BeitragVerfasst: 31.05.2009, 17:15 
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Geht er eine halbe Stunde nach Aufsitzen und losreiten erst richtig am Zügel oder erst eine halbe Stunde nach dem Warmreiten?
Ich nutze- wenn ich die Möglichkeit habe- immer mindestens 15-20 Minuten zum Warmreiten, manchmal sogar länger, denn wie Just_a_Dream schon geschrieben hat, hat da jedes Pferd seine eigene Zeit.

Vom Laufenlassen halte ich nicht sonderlich viel, wenn es darum gehen soll, das Pferd zu lockern, da Laufenlassen ja doch oftmal eher ein Scheuchen ist und wenn das Pferd vor dem Reiten ausreichend Bewegung durch Weide/Paddock/etc pp hatte, bringt es m.E. so wie so herzlich wenig.

Wie longierst Du bzw was machst Du beim longieren? Denn wenn man nicht richtig longiert, bringt es auch keine wirkliche Lockerung ins Pferd.



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 Betreff des Beitrags: Re: Vorwärts-Abwärts Problem...
BeitragVerfasst: 08.01.2010, 01:25 
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also aus erfahrung kann ich sagen, dass sich die meisten pferde mit dem locker werden leichter tun, wenn sie mehr schwung drauf haben. dabei sollte man allerdings auch achten, dass das pferd große tritte und nicht so kleine, zappelige tritte macht. und hast du schonmal versucht einfach mit ausbindern oder einem wiener zügel oder anderen hilfszügeln warmzulongieren??? bei mir hat das auch irre geholfen.
aber mein rat ist auch einfach beim warmreiten viel schwung zu machen. ich hatte am anfang das problem dass meine süße immer zappelige trabschritte machte. daraufhin hab ich ein 4 jahr beim warmreiten daran gearbeitet dass sie relativ ohne anlehnung große tritte machte und sie dann nur am zirkel leicht in stellung gebracht. sobald sie die tritte schön groß gemacht hat hat sie dann eigentlich auch schnell nachgegeben und ist vorwärts abwärts gegangen. inzwischen arbeite ich halt auch daran dass sie in einem tempo geht, dass ich auch aussitzen kann und dass sie wirklich am zügel und durchlässig geht. aber das mit dem schwung war auf jeden fall die wichtigste vorarbeit....

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorwärts-Abwärts Problem...
BeitragVerfasst: 12.01.2010, 16:46 
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Natürlich sollte man jedes Pferd von anfang an vorwärts reiten und nicht langsam vor-sich-hin-schlurfen lassen und man sollte auch von Anfang an die Hinterhand aktivieren, sodass das Pferd nicht auf die Vorhand fällt, sondern von anfang an möglichst viel Gewicht auf die Hinterhand aufnimmt, jedoch sieht man leider immer wieder, wie vorwärtsreiten falsch verstanden wird.

Aus vorwärtsreiten wird dann schnell vorwärtseilen und die Pferde eilen unter dem Reiter davon, bzw. entziehen sich den Reiterhilfen durch dieses vorwärtseilen und in folge dessen fallen die Pferde genauso auf die Vorhand wie bei diesem untertourigen vor-sich-hin-schlurfen.

Der erfahrene Reiter erfühlt das richtige Tempo und das richtige Taktmaß (was individuell von Pferd zu Pferd unterschiedlich ist und deswegen auch individuell für jedes Pferd erfühlt werden muss).

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorwärts-Abwärts Problem...
BeitragVerfasst: 15.01.2010, 23:27 
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Just_a_Dream hat geschrieben:


Aus vorwärtsreiten wird dann schnell vorwärtseilen und die Pferde eilen unter dem Reiter davon, bzw. entziehen sich den Reiterhilfen durch dieses vorwärtseilen und in folge dessen fallen die Pferde genauso auf die Vorhand wie bei diesem untertourigen vor-sich-hin-schlurfen.


Ich hatte bei einem Vorbereitungslehrgang fürs Abzeichen mal Unterricht bei einer anderen RL und da sollte ich am Anfang auch ständig vorwärtsreiten und zack, zack, so nach dem Motto, die schläft ja fast ein. Ich fand es alles andere als förderlich, weil ich sie damit schon so aufgestachelt habe, dass sie mir dann letztendlich im Galopp unterm Hintern weggerannt ist. Eigentlich ist sie mir im Trab dann viel zu unruhig gelaufen und die Anlehnung wurde instabiler und sie ist mir desöfteren mal auseinander gefallen. Da meine eh recht schnell mal heiß wird, fand ich das nicht unbedingt förderlich, sie am Anfang noch so vorwärtszuschieben. Treibende Hilfen schön und gut, aber nicht, dass mir das Pferd dann unruhig wird. Das wäre mal mein Beitrag dazu, wie man das mit dem Vorwärtsreiten "falsch" auffassen kann.Ich versuche eigentlich immer sie von hinten an mehr über die HH zu bekommen, also mehr aktivieren und fleißige Hinterhand, dann geht das mit dem Arbeitstempo und der Anlehnung prima.
Aber ich habe mal einen DVD-Film darüber gesehen, wie man phlegmatische Pferde und im Gegensatz dazu die eher hitzigen Pferde warmreiten soll. Da wurde bei phlegmatischen Pferden das frische Vorwärtsreiten empfohlen, beim hitzigen Pferd eher genau das Gegenteil. Ruhiges, aber trotzdem kein untertouriges Tempo.
Aber eigentlich findet man recht schnell das Arbeitstempo bei einem Pferd, wenn man es mal eine Weile geritten hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorwärts-Abwärts Problem...
BeitragVerfasst: 16.01.2010, 17:37 
Das vorwärst schicken ist nicht richtig.
Nicht immer Im großen und ganzen werden bei uns das Tempo weniger geritten als normales Arbeitstempo. Grund: Die Langsamentritte geben die Muskeln. Alles andere ist nur ein weg rennen lassen wo das Pferd meist nicht genügend von hinten kommt.

Die meisten Fn Schüler die immer stark Vorwärtsreiten, müssen erst einmal lernen das es in der Klassichen sicht ruhiger zu geht. Die Pferde kommen viel besser aus allem rasu un dwenn sie dann mal vorwärts kommen, haben sie ganz andere Bewegung

Aber jedem das seine wie es im gefällt


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorwärts-Abwärts Problem...
BeitragVerfasst: 18.01.2010, 11:11 
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Reitschüler
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okay, nur dass ihr mich nicht falsch versteht. ich hatte nur dann immer das problem mit meiner stute dss sie dann keine langen tritte mehr gemacht hat sondern immer nur so umhergezuckelt. deswegen musste ich zuerst mal mit vorwärtsreiten zu den langen tritten gelangen und inzwischen bekomme ich auch ruhige, lange Tritte hin.... aber ansonsten finde ich eure Beiträge sehr interessant und natürlich auch korrekt...

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