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 Betreff des Beitrags: Durchs Genick...
BeitragVerfasst: 29.10.2008, 21:00 
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Pferdefanatiker
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Registriert: 03.09.2008, 17:16
Beiträge: 49
Hallo!

Ich habe die SuFu benutzt aber kein konkretes Thema gefunden!

Najaa, mir ist die Frage ein bisschen peinlich :oops:

Ich hab eine RB, ein Hafi! Diesen reite ich meistens ohne Ausbinder, aber auch nicht durchs Genick, da ich nicht weiß wie das geht! Es ist irgendwie peinlich, da ich schon 3-4 Jahre reite, aber es noch nie wirklich bei einem Pferd gemacht habe!

Die Besi meiner RB sagt, das das bei Arigo (also meiner RB) anfangs schwer ist, aber wenn man Übung hat, wird es immer einfacher!

Mir geht es jetzt aber garnicht unbedingt darum das ich Arigo durchs Genick kriege sondern Pferde allgemein! Ich reite auch noch 1x die Woche in der Stunde, auf Schulis...

Also, raus mit der Sprache :D Wie macht man das? Welche Hilfen muss man geben, oder muss man überhaupt welche geben?

Gaaanz liebe Grüße,
Lena

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BeitragVerfasst: 29.10.2008, 21:03 
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Tuniergewinner

Registriert: 22.02.2008, 07:22
Beiträge: 574
Wohnort: Südhessen
ich reite auchschon fast 3 Jahre und kann es auchnicht. Allerdings bin ich letztens(auf dem Hof wo meine Pflegis stehen) ein Pferd geritten(Riesenviech), das nur vorwärts ging, wenn er halbwegs durch genick ging. Ich habe dann irgendwie versucht eine ganz leichte Verbindung zu halten(plötzliches Hochziehen macht nach meiner Erfahrung alles kaputt), zu treiben und bin ganz viele Volten & Zirkel geritten. Mit der Zeit wurde es dann besser.
Soweit zu meinen Erfahrungen, wie gesagt, bis auf das habe ich auch keine Ahnung...
lg
Kyra


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BeitragVerfasst: 30.10.2008, 10:10 
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Wohnort: hessisch by nature
Ich wusste doch, dass ich dazu schon mal was geschrieben habe:

Schau mal hier: http://www.reit-forum.eu/der-aeussere-z ... t1732.html

Und wenn noch weitere Fragen sind, dann poste die ruhig =)

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BeitragVerfasst: 30.10.2008, 10:39 
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Tunierreiter
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Beiträge: 398
Wohnort: Ostsachsen
Ich reite seit 8 Jahren und hab es immer nur für kurze Momente geschafft. Letzte Woche hab ich sie die restliche halbe Stunde durchs Genick bekommen :D .
Das hat geklappt, weil ich jetzt immer die faulen bekommen habe, damit ich mit mehr Spannung reite.
Ich freu mich jedenfalls...

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Das größte Glück der Pferde, ist der Reiter auf der Erde.

Mein Pferd- mein allergrößter Schatz, du bist das Beste was mir passieren konnte!


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BeitragVerfasst: 30.10.2008, 19:47 
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Registriert: 10.07.2006, 15:50
Beiträge: 2602
Wohnort: hessisch by nature
Eigentlich ist das auch gar nicht so wild, man muss nur die Hilfen richtig einsetzen und mit einem korrekten Sitz kann man schon viel erreichen.
Das muss man einfach üben und das kommt auch nicht von heute auf morgen. Irgendwann spürst, du wie du dein Pferd durchs Genick bekommst. Das ist auch von Pferd zu Pferd unterschliedlich. Wichtig ist, dass das Pferd erst einmal gleichmäßigen Takt geht und loslassen kann. Ist die Losgelassenheit gegeben, dann ist auch eine stetige Anlehnung möglich.

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BeitragVerfasst: 01.11.2008, 23:37 
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Wohnort: nahezu im Stall ;)
Außerdem ist es ja auch immer ziemlich vom Pferd abhängig, es gibt Pferde, bei denen muss man kaum etwas tun, damit sie durch's Genick gehen und bei anderen musst Du wirklich nahezu jeden Moment "100%ig dransitzen".

Meine Stute z.B. war, als sie damals zu mir kam, nahezu überhaupt nicht durch's Genick zu reiten, weder von mir, noch von meiner Dressur-Reitlehrerin, noch von meinem damaligen Springreitlehrer, wobei die letzteren beiden nun wirklich erfahrene Profis sind.

Meist sind Schmerzen, unpassende Ausrüstung oder mangelnde Grundausbildung die Ursache, wenn ein Pferd sich nicht durch's Genick reiten lässt.
Die häufigste Ursache ist und bleibt (auch wenn viele es nicht gerne hören wollen) jedoch der jeweilige Reiter selbst.


Mir ging es damals übrigens auch so, dass ich es monatelang (nach meiner Schulpferdezeit auf meiner ersten RB) überhaupt nicht hinbekommen habe, das Pferd auch nur annähernd durch's Genick zu reiten, egal was mir verschiedene Reitlehrer/innen erzählt haben, und irgendwann hat es dann bei mir "klick" gemacht, der Knoten ist geplatzt und ich hatte (für dieses Pferd) den Dreh so mehr oder weniger raus.

Dieser Moment kommt für jeden Reiter irgendwann, da ist es erstmal angesagt, viel Geduld zu haben, auch wenn das einfacher gesagt/geschrieben ist als getan. Aber Reiten hat eben auch viel mit Gefühl und Körpergefühl zu tun und das braucht nunmal häufig seine Zeit, aber das ist doch eigentlich auch das Schöne an unserem Sport.
Wenn man in wenigen Reitstunden alles erlernen könnte, wäre unser Sport doch längst nicht so interessant und schön und würde uns auch nicht derartig faszinieren.
Außerdem kommt beim Reiten natürlich noch eine weitere sehr, sehr wichtige Komponente hinzu, die es bei den meisten anderen Sportarten nicht gibt: Die Partnerschaft mit dem Tier.

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Reiten heißt Partner sein!


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BeitragVerfasst: 05.11.2008, 15:20 
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Beiträge: 2602
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Just_a_Dream hat geschrieben:
Aber Reiten hat eben auch viel mit Gefühl und Körpergefühl zu tun und das braucht nunmal häufig seine Zeit, aber das ist doch eigentlich auch das Schöne an unserem Sport.
Wenn man in wenigen Reitstunden alles erlernen könnte, wäre unser Sport doch längst nicht so interessant und schön und würde uns auch nicht derartig faszinieren.
Außerdem kommt beim Reiten natürlich noch eine weitere sehr, sehr wichtige Komponente hinzu, die es bei den meisten anderen Sportarten nicht gibt: Die Partnerschaft mit dem Tier.


Sehr schön gesagt. Außerdem lernt man als Reiter sowieso nie aus. Auch als Mensch nicht. Wo wäre dann der Sinn des lebens?! ;)

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BeitragVerfasst: 25.09.2009, 14:07 
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Tuniergewinner

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Beiträge: 574
Wohnort: Südhessen
Ich reite meine RB jetzt seit fast einem Jahr(mit Ausbindern) und mir ist bis zu einer Reitstunde vor 1-2 Monaten überhaupt nie aufgefallen, dass Bean dauernd den Kopf oben hatte. Inzwischen wird es aber schnell besser, wenn ich im Leichttraben viele Zirkel reite und so lässt er schon den Hals fallen, und der Rest geht bei ihm vorallem üpber Trab-Galopp-Trab Übergänge, wenn ich auf dem Zirkel galoppiere und sofort danach im Trab Zirkel verkleinere, geht das meistens ziemlich gut, oder aber mal eine Runde richtig schön galoppieren, damit er locker wird, danach geht er viel besser.
Aber es ist auch so, dass er besser geht, sobald ich aufhöre, an ihm "rumzumeckern" und mich auf meinen eigenen Sitz konzentriere.


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 Betreff des Beitrags: Re: Durchs Genick...
BeitragVerfasst: 08.01.2010, 01:18 
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Reitschüler
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Beiträge: 83
Bilder: 13
Wohnort: Austria
also, grob hätt ich gesagt: tief im sattel sitzen, zügel anstellen, drauftreiben.

natürlich gibts da noch viel feinarbeit. man sollte sein pferd in biegung halten, darf nicht am innnenzügel hängen, innenschenkel dran, außenschenkel verwahrend für die korrekte biegung und so weiter.

mein größtes problem dabei liegt immer darin, dass ich mich dann zu sehr auf den zügel konzentriere und vergesse zu treiben, obwohl das wohl das wichtigste ist... allerdings muss ich zugeben dass ich es jetzt immer schaffe dass meine süße die ganze zeit vorwärts-abwärts geht... anfangs hats natürlich auch nur am zirkel geklappt aber jetzt gehts durchgehend auch ganze bahn...

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Die Kunst des Reitens besteht darin, einzusehen, dass das Pferd in 99,9% nicht die Schuld an Fehlern trägt, sondern der Reiter!


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 Betreff des Beitrags: Re: Durchs Genick...
BeitragVerfasst: 20.02.2010, 20:17 
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Pferdebeobachter
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Beiträge: 4
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also ich muss ehrlich sagen, ich komm immer mehr davon ab, die schulis durchs genick reiten zu wollen.
die pferde sind nämlich irgendwie nicht sehr entspannt, wenn man sie durchs genick reitet. sie verspannen sich eher. ich hab auch in einem buch gelesen, dass man pferde nicht zu früh dazu bringen soll, durchs genick zu gehn. durch gute arbeit mit ihnen bekommt man die gewünschte kopf-hals haltung nämlich praktisch wie von selbst. ich weiß nicht wie viel da dran ist, aber ich glaub es. dem buch nach soll man viele seitengänge mit dem pferd erarbeiten, und zwar in allen gangarten.


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